Das Chalet
Ein Haus, das nichts vortäuscht.
Das Chalet Legi ist kein renoviertes Ferienobjekt mit Alpen-Dekor. Es ist ein altes Berner Chalet, das immer noch so aussieht, wie es gebaut wurde. Die Täferwände sind original, die Böden knarren an den richtigen Stellen, und in der Stube steht eine Vitrine mit Dingen, die schon länger da sind als wir.
Was modernisiert wurde, wurde dort modernisiert, wo es zählt: Küche, Bad, Internet.
Die Stube
Der grösste Raum im Haus, mit einem langen Tisch, an dem alle zehn Platz finden. Sitzbänke der Länge nach, ein Smart-TV mit über 300 Sendern für den verregneten Nachmittag, und Fenster nach zwei Seiten. Hier passiert der Grossteil des Aufenthalts.



Die Küche
Vollständig eingerichtet, mit Herd, Backofen, Kühlschrank, Geschirrspüler und allem, was man zum Kochen für eine grosse Gruppe braucht. Raclette- und Fondue-Öfen sind vorhanden – das gehört in Adelboden dazu.



Schlafen
Vier Schlafzimmer mit insgesamt acht festen Schlafplätzen:
| Zimmer | Betten |
|---|---|
| Zimmer 1 | Doppelbett 140 × 200 cm |
| Zimmer 2 | Doppelbett 140 × 200 cm |
| Zimmer 3 | Kingsizebett 180 × 200 cm |
| Zimmer 4 | zwei Einzelbetten 90 × 200 cm · Durchgangszimmer |
Zum Grundriss: Zimmer 4 ist nur durch Zimmer 3 erreichbar – die beiden Räume liegen hintereinander, ohne eigenen Zugang vom Gang. Für Familien ist das praktisch, die Kinder schlafen gleich nebenan. Für zwei Paare, die sich nicht näher kennen, ist es weniger ideal. Wir sagen es lieber vorher, als dass ihr es bei der Ankunft entdeckt.
Dazu ein Schlafsofa (140 cm) mit zwei zusätzlichen Schlafplätzen. Standardmässig ist das Haus für acht Personen eingerichtet – sagt uns bei der Buchung Bescheid, wenn ihr das Sofa nutzen möchtet, dann legen wir zusätzliche Bettdecken bereit.
Bettwäsche und Frottee stellen wir.
Ein Hinweis für alle, die schlecht zu Fuss sind: Das Chalet ist über mehrere Stockwerke verteilt, die Schlafzimmer sind nur über Treppen erreichbar. Barrierefrei ist das Haus nicht.




Das Badezimmer
Das Chalet hat ein Badezimmer: Badewanne mit Dusche, Lavabo, WC und Waschmaschine, alles im selben Raum.
Das sagen wir bewusst deutlich. Bei einer grossen Gruppe braucht der Morgen etwas Absprache – wer das weiss, plant entsprechend und ärgert sich nicht. Für Familien und Gruppen, die ohnehin gemeinsam unterwegs sind, funktioniert es gut; wer zu zehnt gleichzeitig duschen möchte, ist hier falsch.
Das Wasser
Dazu gehört ein zweiter Punkt, den wir offen ansprechen: Das Chalet hat eine eigene Quelle mit einem 400-Liter-Reservoir. Bei starker Trockenheit fliessen rund 30 Liter pro Stunde nach.
Bis sechs Personen gibt das erfahrungsgemäss keine Probleme. Bei grösseren Gruppen lohnt es sich, bewusst mit dem Wasser umzugehen – kurz duschen statt baden, und nicht alle in derselben halben Stunde. Ein kurzer Hinweis dazu hängt im Haus.
Im Herbst 2026 bauen wir voraussichtlich ein grösseres Reservoir ein. Danach ist das Haus in diesem Punkt deutlich flexibler.


Die Sauna
Von Anfang November bis Ende März steht die Sauna aufgebaut auf der Wiese beim Chalet – ohne Aufpreis, sie gehört in dieser Zeit einfach dazu. Ein grosses Saunazelt mit Holzofen: in zwanzig bis dreissig Minuten auf Temperatur, bis zu 100 Grad. Innen ist Platz für die ganze Gruppe: eine zweistöckige Bank, unten 2,18 Meter lang und damit bequem zum Liegen, oben 1,5 Meter zum Sitzen. Dazu eine zweite Bank gegenüber dem Ofen. Rundum Fenster – man sitzt drin und schaut dabei auf die Berge.
Geheizt wird mit Holz, und das Holz stellen wir wie jenes für die Feuerschale gratis zur Verfügung. Vom Aufguss in den Schnee und zurück ins warme Haus sind es ein paar Schritte. Wir zeigen euch bei der Ankunft, wie der Ofen angefeuert wird; eine Anleitung liegt bei der Sauna.
Im Sommer gibt es die Sauna auf Anfrage. Sie ist dann abgebaut und will aufgestellt und eingefeuert werden – sagt es uns deshalb bei der Buchung und nicht erst bei der Ankunft. Wir melden uns mit den Bedingungen zurück.
Kinder nur in Begleitung von Erwachsenen. Ofen und Ofenrohr werden sehr heiss – lasst es ruhig angehen und hört auf euren Körper.






Die Holzheizung
Das Chalet wird mit einer zentralen Holzheizung geheizt, die ihr selber bedient. Brennholz ist vorhanden, eine bebilderte Anleitung und ein kurzes Video hängen direkt bei der Heizungstür. Es ist einfacher, als es klingt – in der Regel genügt ein Einsatz pro Tag.
Im Sommer müsst ihr gar nicht heizen. Das Warmwasser lässt sich auf Elektrobetrieb umschalten – ihr duscht also warm, ohne Feuer zu machen. Die Holzheizung braucht ihr nur, wenn es im Haus tatsächlich kühl wird.
Wer die Heizung nicht selber bedienen möchte, sagt uns bei der Buchung Bescheid: Wir übernehmen es für 30 Franken pro Nacht.

Draussen
Vor dem Haus liegt eine sonnige Terrasse mit dem Picknicktisch, dahinter die Wiese mit der Feuerschale samt Holzunterstand und alten Obstbäumen – das Obst dürft ihr pflücken und essen. Abends fällt das Licht so auf die gegenüberliegenden Gipfel, dass man das Handy hervorholt.
Das Holz für die Feuerschale stellen wir gratis zur Verfügung. Ihr müsst also nichts mitbringen, um abends draussen zu grillen oder einfach ins Feuer zu schauen.
Zwei Parkplätze liegen direkt beim Haus. Ski, Schlitten und Velos kommen in den Stall.






